Chronik unserer Schule

  • Oktober 1912

    Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, eine Mittelschule mit sechs aufsteigenden Klassen zum Beginn des Schuljahres 1913/14 einzurichten

  • 17.04.1913

    Feierliche Eröffnung der neuen Mittelschule in der evangelischen Schule an der Regentenstraße. Es ist festgelegt worden, dass sie nur Jungen aufnehmen soll. Die Leitung wird nebenamtlich Hauptlehrer Karl Claus übertragen. Französisch gilt verbindlich als erste Fremdsprache, Englisch wird fakultativ ab Klasse 7 unterrichtet.

  • 1914 – 1920

    Die Knabenmittelschule ist in dem Gebäude der katholischen Volksschule an der Regentenstraße untergebracht.

  • 1920

    Umzug in das frühere Bahnhofsgebäude Bökel (auf der heutigen Hohenzollernstraße). Das Gebäude ist nach dem 1. Weltkrieg nur notdürftig für Unterrichtszwecke hergerichtet worden.

  • 1922

    Schulleiter Karl Claus wird hauptamtlicher Rektor der Knabenmittelschule.

  • 20.01.1925

    Staatliche Anerkennung als „vollanerkannte Anstalt“ mit der Berechtigung, ihren Absolventen das Zeugnis der „Mittleren Reife“ (das heutige Abschlusszeugnis der Realschule) zu erteilen. Inzwischen werden bereits 371 Schüler unterrichtet.

  • 25.05.1929

    Umzug in das neue Schulgebäude an der Industriestraße am heutigen Platz der Republik hinter dem Hauptbahnhof; auch die Berufs- und Handelsschule zieht in das Gebäude ein.

  • 31.03.1930

    Der Mittelschulrektor Karl Claus tritt in den Ruhestand.

  • 14.04.1931

    Rektor Erich Gritzmann aus Oberhausen wird neuer Leiter der Knabenmittelschule in sein Amt eingeführt.

  • 1933/34

    Es kommt zu einer bedeutenden Änderung in der Schulaufsicht. Bisher übten die örtlichen Schulräte die untere Aufsicht über die Mittelschulen aus. Von diesem Zeitpunkt ab werden die Mittelschule der direkten Aufsicht durch die Bezirksregierung unterstellt.

  • 1937/38

    Es vollzieht sich ein Wechsel in der Sprachenfolge an Mittelschulen: Englisch wird von nun an als erste und Französisch ab Klasse 7 als zweite Fremdsprache gelehrt.

  • 1939 – 1945

    Der 2. Weltkrieg bringt große Einschränkungen und Beschränkungen auch für die Knabenmittelschule.

  • 28.12.1942

    Eine Regierungsverfügung unterstellt die Mittelschulen wieder den örtlichen Schulräten als untere Schulaufsichtsbehörde.

  • 30./31.08.1943

    Das Zentrum von Mönchengladbach wird Ziel eines Großangriffs. Das Gebäude der Knabenmittelschule wird auch getroffen, die Aula ist völlig zerstört. Die Schüler werden zu Aufräumungsarbeiten eingesetzt. Der Unterricht kann erst einen Monat später wieder notdürftig aufgenommen werden. Dabei muss sich die Knabenmittelschule ihr Schulgebäude mit der 1939 gegründeten Mädchenschule teilen.

  • Sommer 1944

    Schulrektor Gritzmann wird infolge einer willkürlichen Dienstenthebung aus parteipolitischen Gründen in den Ruhestand versetzt.

  • September 1944

    Schwere Luftangriffe auf Mönchengladbach, bei denen das Schulgebäude der Knabenmittelschule so starke Schäden erleidet, dass kein Unterricht mehr abgehalten werden kann. Im Spätherbst werden alle Schulen der Stadt geschlossen. Bei weiteren schweren Luftangriffen wird das Gebäude der Schule vollends zur Ruine.

  • 03.12.1945

    Mittelschullehrer Geuter übernimmt vorübergehend die Leitung der Knabenmittelschule, jedoch fehlt es neben einem entsprechenden Raum auch an Lehrkräften (Kriegsgefangenschaft; Entnazifizierungsverfahren).

  • 13.12.1945

    Der Unterricht wird in zwei Räumen der Neuwerker Volksschule an der Nespelerstraße wieder notdürftig aufgenommen. Jegliche Lernmittel fehlen, so dass die Schüler auf Notizen, kurze Merksätze, die sie im Unterricht niederschreiben, und auch ihre Merkfähigkeit angewiesen sind.

  • 01.05.1946

    Im Gebäude der Knabenmittelschule am Platz der Republik kann wieder Unterricht stattfinden.

  • 13.06.1946

    Schulrektor Karl Pfaffen wird Leiter der Knabenmittelschule. Nach seinem Wechsel in das Amt eines Schulrats übernimmt Mittelschulkonrektor Geuter bis Oktober 1948 die Leitung.

  • 20.06.1948

    Die neue Währung DM (Deutsche Mark) tritt in Kraft.

  • 01.04.1949

    Nachdem Mittelschullehrer Kohlhaas kommissarisch die Knabenmittelschule geleitet hat, wird Schulrektor Martin Halfmann als neuer Schulleiter in sein Amt eingeführt.

  • 1949

    Das Schulgebäude der Knabenmittelschule wird zum Großteil wiederhergestellt.

  • 21.03.1951

    Die Mittelschulen des Landes Nordrhein-Westfalen werden in Realschulen umgewandelt und dem Regierungspräsidenten zur Schulaufsicht unterstellt. Die Knabenmittelschule nennt sich von nun ab „Städt. Realschule für Jungen Mönchengladbach„.

  • Herbst 1959

    Umzug in das neu errichtete Gebäude an der Volksgartenstraße. Die Schule ist dreizügig angelegt und wird einer modernen Unterrichtsgestaltung gerecht.

  • Frühjahr 1962

    Einweihung der Aula, die räumlich die Jungen- und die Mädchenrealschule verbindet und von beiden Schulen genutzt werden soll.

  • 01.12.1962

    Realschullehrer Willy Dreissen wird zum Realschuldirektor der Realschule für Jungen ernannt.

  • April 1963

    Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Realschule für Jungen.

  • Schuljahr 1972/73

    Einführung der Differenzierung nach Neigung in den Klassen 9 und 10

  • 01.08.1973

    Nachfolger von Herrn Realschuldirektor Willy Dreissen wird Realschuldirektor Wilfried Schmidt, der bereits am Ende des ersten Schuljahres seiner Amtszeit stirbt.

  • 01.02.1974

    Herr Realschuldirektor Franz Josef Lucas übernimmt die Leitung.

  • Schuljahr 1986/87

    Der Schulausschuss der Stadt Mönchengladbach entscheidet: Die Realschule für Mädchen räumt ihr Gebäude für die neu eingerichtete Gesamtschule und zieht nach Windberg um; die Realschule für Jungen bleibt in ihrem Gebäude.

  • Schuljahr 1988/89

    Einführung der Koeduktation – die Realschule für Jungen nimmt auch Mädchen auf.

  • 1988

    In einem Festakt zum 75-jährigen Bestehen erfolgt die Umbenennung der Städt. Realschule für Jungen in „Städt. Realschule Volksgarten, Mönchengladbach„.

  • Juli 1989

    Der Regierungspräsident Düsseldorf spricht die Bedarfsanerkennung für einen Schulneubau aus.

  • August 1992

    Umzug in das neue dreizügige Schulgebäude an der Luise-Vollmar-Straße im Bezirk Volksgarten.

  • 1995

    Erweiterung des Schulgebäudes auf Vierzügigkeit.

  • 01.08.1996

    Wechsel in der Schulleitung: Frau Realschulrektorin Ursula Sander wird Nachfolgerin von Herrn Realschulrektor P. P. Esser, der in den Ruhestand tritt.

  • Schuljahr 2004/05

    Einrichtung einer sogenannten „Blähserklasse“ mit dem Aufbau eines Projekts zur Förderung des Instrumentalunterrichts in Kooperation mit der Städt. Musikschule Mönchengladbach.

  • 2006

    Neubau eines Schulpavillons mt sechs Klassenräumen auf dem Gebäude des Berufskollegs zur Nutzung durch die Realschule Volksgarten.

  • 14.12.2006

    Die Realschule Volksgarten wird zertifizierte MINT-Realschule mit überdurchschnittlichen Angeboten in Mathematik sowie in mindestens einem weiteren naturwissenschaftlich-technischen Fach.

  • 2010

    Fertigstellung und Einweihung der neuen Sporthalle.

  • Schuljahr 2010/11

    Einführung des Ganztagsunterrichts, gebinnend mit Klasse 5.

  • 2012

    Die neue Mensa nimmt ihren Schulbetrieb auf.

  • 20.04.2013

    Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Städt. Realschule Volksgarten.