Besuch des Sowi-Kurses bei der Abfallumladestelle

Am vergangenen Freitag besuchte der Sozialwissenschaftskurs der 7. Klasse von Herrn Weigand die Abfallumladestelle der Ernst Zimmermanns GmbH in Odenkirchen. Dies war der Abschluss des Unterrichtsthemas „Müll“, was der Kurs zuvor gemeinsam durchgearbeitet hatte. Nach einer recht chaotischen Anfahrt führte der Firmenleiter Stefan Zimmermanns die 20 Personen über die Abfallumladestelle. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler sehen, wie der ankommende Abfall getrennt und weiter verarbeitet wird. An einer Stelle durfte der Kurs die Arbeit des Personals der Firma für einige Minuten übernehmen und nicht mehr verwertbare Kisten mit Birnen trennen und in die zugehörigen Pressmaschinen werfen, wo sie zu praktischeren Müllpacken gepresst werden. Der Rundgang wurde beendet, als einige Müllwagen mit eingesammelten Gelben Säcken ankamen und den Schülerinnen und Schülern gezeigt wurde, wie die Gelben Säcke, die man aus den eigenen Haushalten kennt, ausgeladen, gesammelt und ebenfalls getrennt wurden. Dabei waren der ausströmende Gestank und die Menge an Müll sehr beeindruckend, und zwar wirklich nicht im positiven Sinn. Der Ausflug macht den Schülerinnen und Schülern klar, wie wichtig Abfallvermeidung und richtige Mülltrennung im Alltag sind.

Kursfahrt nach Paris

Am Montag, den 27.05.2019 war es endlich soweit. Die Kursfahrt, des Neuner und Zehner Französischkurses, nach Paris ging los. Das große Frankreich-Event nach vier bis fünf Jahren des Französischlernens an der Realschule Volksgarten.

Um 7 Uhr fuhren wir 51 Schüler mit 3 Lehrkräften (Frau Mahak, Frau Gauler und Herr Seng) los. Wir legten auf der Fahrt ein paar Pausen ein und gegen 14:30 Uhr waren wir endlich angekommen. In der Jugendherberge „BVJ Champs-Élysées“ wurden wir in große Zimmer aufgeteilt, haben unser Gepäck verstaut und uns frisch gemacht. Danach hatten wir eine Stadtführung durch das Viertel Montmartre / Sacré Coeur, wo wir in drei verschiedene Gruppen aufgeteilt wurden. Auf dem Montmartre-Hügel gab es viel zu sehen, viel zu hören, … und viel zu kaufen. Wir wurden häufig von Straßenverkäufer angesprochen, um kleine Touristen-Souvenirs zu kaufen, was auch viel von uns taten.

Nach dem Abendessen gingen wir mit der Metro zum Arc de Triomphe, doch unser eigentlich geplanter Aufstieg auf den Arc de Triomphe fiel ins Wasser. Da hieß es, dass wir ohne die Begleitung der Eltern aus Sicherheitsgründen nicht hoch durften… Trotz allem war es auch vom Boden aus ein sehr schöner Anblick nach Osten und Westen über die „historische Achse“ vom Louvre über die Place de la Concorde, die Champs Elysées und dem Arc de Triomphe (heute mit der riesig großen Französisch-Flagge, die im Wind wehte), weiter zur neuen „Grande Arche“, die im Sonnenuntergang strahlte. Wir hatten viel Spaß und haben alle viel fotografiert.

Arc de Triomphe

Doch zwischenzeitlich war es recht kalt geworden und wir sind im rapiden Fußtrab zur Jugendherberge gelaufen. Da begann um 22 Uhr die Bettruhe, allerdings konnten wir uns noch im Aufenthaltsraum zusammensetzten, wo viele die Gelegenheit nutzten ihren Freunden und Familien mitzuteilen, was wir alles schon erlebt hatten, oder Gespräche mit Schülern anderer Länder zu führen.

Am Dienstag den 28.05 gab es bis 8:30 Uhr Frühstück, da wir zur Metrostation mussten, um zum Eiffelturm zu fahren. Am Eiffelturm angekommen stellten wir uns an der Schlange an, um Karten für den Aufstieg zu bekommen. Das viele Treppensteigen war sehr anstrengend doch es lohnte sich, die erste und zweite Plattform zu erklimmen und die wunderbare Aussicht über Paris zu genießen.

Nach dem Abstieg von der „Dame de Fer“ (die „eiserne Dame“, wie die Franzosen sagen) und einer weiteren Metrofahrt bekamen wir ein wenig Freizeit, um das Viertel „Châtelet-Les Halles“ zu erkunden. Da es nun die Mittagszeit war, bekamen wir auch in kleinen vierer Gruppen Geld für Essen und Verpflegung nach unserer Wahl. Alle nutzten diese Freizeit ausgiebig, bestaunten die Architektur des „Forum des Halles“, die vielen Boutiquen und die lässige Art der Pariser. Um 18 Uhr trafen wir uns alle wieder an der Fontaine des Innocents, ein bekannter Treffpunkt im Viertel, um über das Centre Pompidou und die Fontaine Stravinsky entlang zu laufen. Das gemeinsame Abendessen hat uns im Flunch-restaurant nicht mehr begeistert, aber zumindest konnten wir uns setzen und gut plaudern, bevor das letzte Highlight des Tages angegangen wurde. Um 21:30 Uhr befanden wir uns wieder auf dem linken Seine-ufer und stiegen in einem großen Schiff ein, um eine Schiffsfahrt im Sonnenuntergang über die Seine zu machen. Vom Wasser aus konnten wir beispielsweise das Musée du Louvre, das Musée d’Orsay, die Kathedrale von Notre Dame (jedoch durch den Brand recht lädiert), das Institut du Monde Arabe und viele weitere schöne Gebäude und Aussichten sehen. Das größte Highlight war jedoch der leuchtende und glitzernde Eiffelturm, auf den man vom Boot aus eine sehr gute Sicht hatte (ab Einbruch der Dunkelheit zu jeder neuen Stunde im „Glitzerkleid“). An diesem Abend waren dann alle platt, aber glücklich und beeindruckt vom reichhaltigen Tag.

Am Mittwoch den 29.05 ging es nach dem Frühstück schon ans Aufräumen, weil es im Laufe des Tages wieder nach Hause ging. Um 10 Uhr befand sich unser Gepäck wieder im Bus und wir wurden zum Louvre gefahren. Das Gebäude war prächtig und riesig. Riesig war ebenfalls die Schlange der wartenden Leute, die hinein wollten. Letztendlich fiel die Besichtigung für alle aus, da das Louvre-Personal an jenem Tag meinte streiken zu müssen, sodass das Museum nicht geöffnet werden konnte.

Louvre

Wir haben es gelassen genommen und setzten uns an einen schönen Brunnen im „Jardin des Tuileries“ am Louvre, wo wir uns in der Sonne, in den bekannten pariser Stahl-stühlen an einer spritzenden Fontaine wunderbar ausruhen konnten. Um 13 Uhr fuhren wir dann leider schon nach Hause zurück. Auf der Rückfahrt machten wir wieder ein paar Pausen und nach ca. 7 Stunden trafen wir sehr müde wieder an der Schule an, wo wir uns auf unsere Familien freuten.

Gez. Laura Matyschok, Celine Osseili, Hanne Weigel, Laura Wimmer (alle aus der 10b)

Die 10b und 10c beim Infomobil des Deutschen Bundestages auf dem Alten Markt

Als unser Politik und Geschichtslehrer hat uns Herr Weigand vorgeschlagen einen Ausflug in das Herz unserer Heimatstadt Mönchengladbach zu machen. Am Alter Markt stand zu diesem Anlass ein Wagen des Deutschen Bundestages. Dort wurden wir herzlich empfangen. Es wurden uns einige Informationen gegeben, wie der Bundestag funktioniert. Es war sehr interessant nochmal zu erfahren, wie es im Bundestag wirklich abläuft, wie viele Abgeordnete dort sitzen oder wie viele Stimmen jeweils jemand hat.
Nachdem es dort zu Ende war, hat uns Herr Weigand durch das historische Mönchengladbach geführt und immer an einer Stelle uns etwas über das jeweilige Denkmal oder das Haus, was vom Krieg geblieben ist, erzählt.
Herr Weigand hat uns Geschichten erzählt, die in Mönchengladbach geschehen sind, auch Informationen, die wir als Klasse noch gar nicht wussten.
Später gingen wir zurück zur Schule und hatten noch eine abschließende Geschichtsstunde, in der wir dann über den Deutschen Bundestag und all die Informationen, die uns gegeben wurden, gesprochen haben.

„Abseits“ mit der Klasse 9d

Heute war die Klasse 9d zu Besuch im Borussia Park. In einem Workshop mit dem Titel “Abseits” haben sich die Schülerinnen und Schüler über Demokratie und Diskriminierung ausgetauscht.
Die anschließende Stadionführung und das Zuschauen beim Training der Mannschaft rundeten den gelungenen Vormittag ab.
Ein großes Dankeschön geht an Marius Künzel vom Bildungsprojekt Mönchengladbach!

Klasse 6e besucht Neanderthal Museum in Mettmann

Am 04.12.2018 machte sich die Klasse 6e auf zu einem Besuch in das Neanderthalmuseum in Mettmann. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes lernten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag auch vieles über das alltägliche Leben in der Steinzeit. In der Steinzeitwerkstatt stellten sie ein steinzeitliches Amulett aus Holz und andere authentische Materialien her, welche mit Hilfe von Lederbändern zu Ketten wurden, die jeder mit nach Hause nehmen konnte. Danach ging es ins Museum selbst. Bei der sehr lehrreichen Führung erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur vieles über das Leben der Neandertaler, auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu uns Menschen wurden hier sehr deutlich. Das Neanderthal Museum leitete die Klasse durch zentrale Fragen, wie z. B. „Woher kommen wir?“, „Wer sind wir?“, „Wohin gehen wir?“. Die Ausstellung zeigte den Schülerinnen und Schülern Spuren der Menschheit – von ihrer langen Reise aus den Savannen zu den Großstädten heutzutage. Insgesamt war die Klasse 6e beeindruckt von der spannenden Zeitreise durch 4 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte und können in Hinblick auf das Fach Geschichte ihr Wissen über die Neanderthaler anwenden.

Unsere Klassenfahrt nach Hamburg

Nachdem für die Schülerinnen der 10d nun auch die letzten Vorbereitungen erfolgreich getroffen waren (Abendkleid einpacken oder nicht? High Heels oder Sneaker? Lockenstab und/oder Glätteisen?), konnte es am Montag, den 10.9.2018, endlich losgehen. Mit voll gepackten Taschen trafen wir uns um 7:30 Uhr an der Leifhelmstraße. Voller Vorfreude machten wir uns gemeinsam mit der 10b auf den Weg in die „große Freiheit“…

Nach der 6 stündigen Fahrt mit lustigen Gesprächen und einer durchaus überraschenden, musikalischen Unterlegung (Country Roads-take me home?!) haben wir unser Ziel erreicht: Das Generator Hostel am Hamburger Hauptbahnhof. Nach einer ersten Überprüfung wichtiger Anlaufstellen (Mc Donalds, Dönerbude und Supermarkt), wurden unsere Zimmer bezogen. Da die Zimmerbelegung im Vorfeld „ausreichend“ besprochen wurde, stellte das für die Schülerinnen und Schüler der 10d kein Problem mehr dar. Und schon hieß es: Mittendrin statt nur dabei! Eine Führung durch den Stadtteil St.Pauli – natürlich auch über die Reeperbahn. 

Am nächsten Tag stand der vorab viel diskutierte Besuch (vor allem seitens der Klassenlehrerin Frau Klengel) des Hamburg Dungeon auf dem Plan. Doch da kennt die 10d nichts: Todesmutig stürzten wir uns in das Geschehen – und haben es nicht bereut. Mit vielen witzigen Momenten, erträglichen Schocksituationen und überragenden Schauspielern wurde der Aufenthalt im „Hamburger Kerker“ für uns alle unvergesslich. Ein wenig ruhiger ging es bei der Führung durch die Speicherstadt zu. Unsere netten Führer zeigten uns die schönen Ecken inmitten der Speicherstadt und beantworteten alle Fragen, die wir hatten.

Ein weiterer Programmpunkt, der zur großen Freude aller Schülerinnen und Schüler ausnahmsweise mal nicht zu Fuß stattfand, war die große Hafenrundfahrt. Hier hatten wir eine tolle Aussicht auf den Hamburger Hafen und die vielen verschiedenen Schiffe, die sich dort befanden. Eine Fahrt mit den Autoaufzügen und dem anschließenden Gang durch den Elbtunnel führte uns zu einem schönen Aussichtspunkt auf die gegenüberliegende Seite des Hamburger Hafens.  Ein großes Highlight für die Schülerinnen und Schüler war eine Tretboottour bei herrlichem Sonnenschein auf der Innenalster. Hier stellten sie fest, dass der schöne Springbrunnen in der Mitte der Alster nicht nur zum Angucken gut ist… 🙂

Abgerundet wurde unsere Abschlussfahrt mit einem gemeinsamen Abendessen im Blockbräu-Restaurant. Auch wenn die gespielte Musik nicht unbedingt den Geschmack eines jeden Schülers traf, waren die Mönchengladbacher mit Abstand diejenigen, die am lautesten mitgefeiert haben. Und als hätten die Musiker es geahnt, spielten sie zum Abschluss des Abends das von der Hinfahrt bekannte Lied „Country Roads“…

Eine Abschlussfahrt, wie wir uns sie alle gewünscht haben und die wir niemals vergessen werden. Wir haben viel gesehen, gelernt, hatten Spaß miteinander und sind zu einem Team geworden, das sich in diesem letzten, wichtigen Jahr, das uns bevorsteht, unterstützt und zusammenhält. Ihr seid einfach wunderbar ❤

Landtagsbesuch der Klassen 10c und 10e in Düsseldorf

Die beiden Zehnerklassen 10e und 10c besuchten am Montag, den 14.01.2019, den Landtag in Düsseldorf.

Dorthin begleitet wurden sie von den Lehrern Michael Weigand und Sebastian Wietzke.

Zuerst wurden die Klassen und ihre Lehrer in den Plenarsaal geführt, wo die Klassen dann an einem Plenarspiel teilnahmen, welches von einem Mitarbeiter des Besucherdienstes des Landtages vorbereitet wurde. Den Schülern wurde gezeigt, wie es normalerweise bei Landtagssitzungen abläuft, indem die Schüler in verschiedene Fraktionen z.B. CDU, SPD, FDP usw. unterteilt wurden. Anschließend wurden aus jeder Fraktion ein Vorsitzender und ein Sprecher ausgesucht, welche zu dem ausgewählten Thema „Wahlrecht ab Geburt“ Stellung beziehen mussten. Nachdem die Landtagspräsidentin Marseel Kajjo den Sprechern oder Sprecherinnen das Wort erteilt hat, durften diese ihre Meinung äußern und diese begründen. So übernahm z.B. Lucia Herraez Wirtz die Rolle des Ministerpräsidenten Armin Laschet und gab ihre Meinung kund, sie kam aus der Fraktion der CDU. Georgios Stankovic sprach für die FDP und Dylan Peck für die AfD. Alle hatten verschiedene Meinungen zu dem Thema, was sehr interessant zu sehen war.

So wurde den Schülern quasi spielend gezeigt, wie so eine Landtagssitzung ungefähr abläuft.

Nach dieser interessanten Darstellung wurden die Schüler in einen anderen Raum geführt und zwar in den Fraktionsaal, in dem normalerweise die Ausschüsse tagen. Dort lernten die Schüler den Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten der CDU, Jochen Klenner, kennen und durften ihm eine Stunde lang Fragen zu verschiedenen Themen wie Schul- oder Bundespolitik stellen. Diese hat er sehr ausführlich beantwortet.

Insgesamt fanden die Schüler den Ausflug sehr interessant und aufregend, weil sie diese besondere Erfahrung machen durften.

Alina Koppmann, 10e